Überdurchschnittliche Leistungen im Medizinertest (TMS) können Ihre Auswahlchancen an einigen Hochschulen verbessern. Wichtiger Hinweis: Die Teilnahme am Medizinertest (TMS) ist keine Voraussetzung für eine Studienplatzklage!
Der Medizinertest (TMS) für Bewerbungen ab dem Wintersemester 2012/13 und Sommersemester 2013 findet am Sonnabend, dem 12. Mai 2012 statt.
Anmeldezeitraum:
Online unter www.tms-info.org vom 01. Dezember 2011 bis 15. Januar 2012 (24:00 Uhr)
Teilnahmevoraussetzung:
Ab Mitte November 2011 finden Sie unter www.tms-info.org alle Informationen zum TMS 2012.
Die Teilnahme am Medizinertest (TMS) ist bislang keine zwingend zu erfüllende Voraussetzung für eine Zulassung. Das Testergebnis kann jedoch die Platzierung in den hochschuleigenen Ranglisten verbessern. Der Test prüft die Fähigkeiten, die für den Studienerfolg in medizinischen Fächern erforderlich sind. Der Test setzt kein medizinisches Vorwissen voraus. Alle zur Lösung der Aufgaben notwendigen Informationen sind in den Aufgabenstellungen enthalten. Auch werden nicht solche Eignungsaspekte abgeprüft, die bereits in den Schulnoten zum Ausdruck kommen. Im Einzelnen handelt es sich um Aspekte wie Merkfähigkeit, das räumliche Vorstellungsvermögen, Konzentrationsfähigkeit, visuelle Wahrnehmungsfähigkeit, mathematisches und naturwissenschaftliches Verständnis. Es empfiehlt sich eine gute Vorbereitung auf den Test. Im Buchhandel sind entsprechende Bücher für ein Training erhältlich. Daneben haben Sie die Möglichkeit, sich die Informationsbroschüre „Test für medizinische Studiengänge“ unter www.tms-info.org kostenlos herunter zu laden.
Zweitstudienbewerber haben keinen Vorteil durch eine Testteilnahme. Sie können sich nicht im Auswahlverfahren der Hochschulen um einen Studienplatz bewerben. In den anderen Quoten ist der Test nicht relevant.
Die Teilnahme am Medizinertest (TMS) ist durch die Satzungen der Hochschulen auf die einmalige Möglichkeit beschränkt. Das Testergebnis gilt für alle weitere Verfahren.
Julius-Maximilians-Universität Würzburg (neu ab WS 2012/13!)
Die Universität Würzburg wird ab dem Wintersemester 2012/13 in ihrem Auswahlverfahren für die Studiengänge Medizin und Zahnmedizin neue Auswahlkriterien zugrunde legen. Gemäß der Hochschulzulassungssatzung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg wird ab dem Wintersemester 2012/13 ein Auswahlkriterium auch das Ergebnis des "Tests für Medizinische Studiengänge" sein. Soweit der Nachweis des Testergebnisses vorgelegt wird, werden anhand des erreichten Prozentrangwertes folgende Bonuspunkte auf die Abiturdurchschnittsnote gewährt.
Liegt der erreichte Prozentrang unter 76 wird kein Bonus gewährt.
Ludwig-Maximilians-Universität München (neu ab WS 2012/13!)
Auch die Universität München wird ab dem Wintersemester 2012/13 in ihrem Auswahlverfahren für den Studiengang Medizin das Ergebnis eines "Tests für Medizinische Studiengänge" sein. Soweit der Nachweis des Testergebnisses vorgelegt wird, wird die Abiturdurchschnittsnote anhand des erreichten Prozentrangwertes um folgende Faktoren verbessert:
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (neu ab WS 2012/13!)
Auch im Auswahlverfahren der Universität Halle-Wittenberg kann ab dem Wintersemester 2012/13 für die Studiengänge Humanmedizin und Zahnmedizin die Abiturnote mit einem guten Ergebnis eines Medizinertests (TMS) verbessert werden. Die Auswahlnote ergibt sich dann u. a. aus 51 % der Abiturdurchschnittsnote und 49 % des Testergebnisses. Der Test wird nur gewertet, wenn er zu einer Verbesserung führt.
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (neu ab WS 2012/13!)
Die Universität Oldenburg bietet ab dem Wintersemester 2012/13 einen Modellstudiengang Humanmedizin an. Im Auswahlverfahren der Hochschule kann die Abiturnote u. a. mit einem guten Ergebnis des TMS verbessert werden. Das TMS-Ergebnis wird mit der Abiturnote wie folgt verrechnet: 51 % der Abiturdurchschnittsnote und 49 % der TMS-Note. Der Test wird nur gewertet, wenn er zu einer Verbesserung führt.
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Für BewerberInnen des Studiengangs Humanmedizin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Stand zum Wintersemester 2011/12) führt das Ergebnis eines Medizinertests (TMS) zur Verbesserung der Abiturdurchschittsnote um 0,5, wenn das Testergebnis zu den 10 % besten Ergebnissen (Prozentrangwert 90 – 100) des Jahrgangs gehört, bzw. um 0,3, wenn das Testergebnis zu den über 10 % bis 30 % der besten Ergebnissen (Prozentrangwert 70 – 89) des Jahrgangs gehört. Gleiches gilt laut Satzung der Universität Freiburg für das Auswahlverfahren im Studiengang Zahnmedizin (Stand zum Wintersemester 2011/12).
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Nach der Satzung der Universität Heidelberg für die Zulassung zu den Studiengängen Medizin (Fakultäten Heidelberg und Mannheim) und Zahnmedizin wird der jeweils erreichte Standardwert bei der Bestimmung einer die Rangliste bildenden Punktzahl im Verhältnis 51 (Abiturleistung) : 39 (TMS-Ergebnis) : 10 (Zusatzkriterien) berücksichtigt.
Eberhard Karls Universität Tübingen
Laut den Auswahlkriterien im Auswahlverfahren der Hochschulen für einen Studienplatz in der Humanmedizin an der Universität Tübingen führt das Ergebnis eines Medizinertests (TMS) zur Verbesserung der Abiturdurchschittsnote um 0,6, wenn das Testergebnis zu den besten 10 % der Ergebnisse des Jahrgangs gehört, um 0,4, wenn das Testergebnis zu den folgenden 20 % der Teilnehmer sowie um 0,2, wenn das Testergebnis zu den danach folgenden 20 % der Teilnehmer gehört.
Im Studiengang Zahnmedizin führt das Ergebnis eines Medizinertests (TMS) zur Verbesserung der Abiturdurchschittsnote um 0,5, wenn das Testergebnis zu den besten 10 % der Ergebnisse des Jahrgangs gehört und um 0,3, wenn das Testergebnis zu den folgenden besten 20 % der Teilnehmer gehört.
Universität Ulm
Von der Universität Ulm werden 50 % der Studienplätze für die Studiengänge Humanmedizin und Zahnmedizin nach Abiturnote und Medizinertest (TMS) vergeben. Die Auswahlnote ergibt sich dabei aus 51 % der Abiturdurchschnittsnote und 49 % des Testergebnisses. In dieser Rangliste werden nur Bewerber mit TMS geführt.
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Gemäß der Satzung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg für das Hochschulauswahlverfahren führt im Auswahlverfahren für den Studiengang Medizin ab dem Wintersemester 2011/12 das Testergebnis der besten 10% der Absolventen zu einer Verbesserung der Abiturnote um 0,8, ein Ergebnis schlechter als 10% bis einschließlich 20% zur Verbesserung der Abiturnote um 0,6, ein Ergebnis schlechter als 20% bis einschließlich 30% zur Verbesserung der Abiturnote um 0,4 und ein Testergebnis schlechter als 30% bis einschließlich 40% zur Verbesserung der Abiturnote um 0,2.
Universität zu Lübeck
Nach der Satzung der Universität zu Lübeck zur Durchführung des Auswahlverfahrens im Studiengang Humanmedizin führt das Ergebnis eines Medizinertests (TMS) zur Verbesserung der Abiturdurchschittsnote um 0,4, wenn das Testergebnis eine Note von 2,5 und besser ausweist.
Ruhr-Universität Bochum
Laut der Satzung über die Ausgestaltung des Auswahlverfahrens an der Ruhr-Universität Bochum für den Studiengang Humanmedizin wird aus 51 % der Abiturdurchschnittsnote und 49 % des Testergebnisses eine neu gewichtete Durchschnittsnote gebildet. Weitere Kriterien werden nicht berücksichtigt. Danach wird die Rangliste für die Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber neu erstellt. Bei Ranggleichheit bestimmt sich die Rangfolge nach der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung. Sofern dann noch Ranggleichheit besteht, finden Wartezeit, Dienst und Los Berücksichtigung.
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Auch im Auswahlverfahren der Universität Mainz kann für die Studiengänge Humanmedizin und Zahnmedizin die Abiturnote mit einem guten Ergebnis eines Medizinertests (TMS) verbessert werden. Die Auswahlnote ergibt sich dann aus 51 % der Abiturdurchschnittsnote und 49 % des Testergebnisses. Der Test wird nur gewertet, wenn er zu einer Verbesserung führt.
Universität Leipzig
Im Auswahlverfahren der Universität Leipzig werden 90 % der Studienplätze für den Studiengang Humanmedizin nach Abiturnote und (soweit vorhanden) Ergebnis eines Medizinertests (TMS) vergeben. Die verbesserte Auswahlnote ergibt sich dabei aus 60 % der Abiturdurchschnittsnote und 40 % des Testergebnisses.